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Auszug aus dem Rassestandard:
Die Besonderheit dieser
Rasse ist der "Ridge" auf dem Ruecken, der durch Haare gebildet wird,
die in Gegenrichtung zum uebrigen Fell wachsen. Dieser Ridge, der
als DAS besondere Kennzeichen dieser Rasse angesehen werden muss beginnt hinter
den Schultern breit und verjuengt sich bis zu Schwanzwurzel.
Er sollte klar abgegrenzt sein, unmittelbar
hinter den Schultern beginnen und
sich bis
oder über die Lenden erstrecken.
In der Form gleicht er einem Geigenhals, die Saiten in Richtung Rute.
Ein Hund ohne klar definierten Ridge wird nicht als
zur Rasse gehoerig anerkannt.
Nun, so ganz koennen wir - obwohl meine Frau und ich
absolute Neulinge sind und unser Ridgeback erst 6 Wochen alt ist, als ich dies
schreibe, dem nicht zustimmen.
Okay, das besondere Merkmal - der
Ridge - fehlt ihr zwar, doch
haben wir uns diesen Hund nicht wegen seinem Ridge ausgesucht, da wir
ohnehin nicht vorhaben, zu zuechten, sondern wegen all
der Eigenschaften, die diesem Hund zugeschrieben
werden. Und fuer uns sind es gerade diese Eigenschaften, die den Rhodesian Ridgeback
ausmachen.
So sagt man ueber den
Rhodesian Ridgeback: (Ueber
unsere eigenen Erfahrungen mit einer mittlerweile 19 Monate alten Huendin
berichte ich hier,
denn so einiges ist anders (zumindest bei uns), als "man ueber den
Ridgeback sagt")
Die Ridgebacks sind herausragend intelligent
und haben daher keinen blinden Gehorsam. Sie sind jedoch treue, unbestechliche Waechter
und sehr gelehrig. Fremden gegenueber ist ein RR
eindeutig zurueckhaltend, jedoch ohne Anzeichen vom Scheu oder Aggressivitaet.
Als Welpen sind Rhodesian Ridgebacks
fuer jeden Spass zu haben, ueberschwaenglich, wissbegierig und irgendwie stuermisch.
Der Ridgeback sucht bestimmt keinen Aerger mit anderen Hunden. Dennoch: wird er von einem
anderen Hund angegriffen oder gereizt, behauptet er
seine Stellung und kaempft wenn es
sich gar nicht vermeiden laesst. Die meiste Zeit jedoch ist er auf der Suche nach
einem Hundekumpel, mit dem er spielen kann. Daher sieht er andere Hunde normalerweise nicht als Bedrohung an.
Die Ridgebacks sind "natuerliche Wachhunde". Dabei sind Ridgebacks
bei Ihrer "Arbeit" von hoher Diskretion. Sie sind keine
wuetenden Klaeffer
und trachten nicht danach, jemanden anzugreifen.
Fuer gewoehnlich geben sie einige
wenige Beller von sich, um Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen und Bescheid zu
geben, dass irgendwer auf dem Grundstueck ist. Niemals bellt ein Rhodesian
Ridgeback grundlos. Wenn Ridgebacks daher bellen, haben sie einen guten Grund dafuer und
hoeren fuer gewoehnlich damit auf, wenn man es ihnen sagt, es sei
denn, sie sind sich sicher, dass Sie nicht begriffen haben, was sie versuchen
Ihnen zu sagen. Es ist immer angeraten der Ursache des Gebells eines Ridgebacks auf den Grund zu gehen. Bis Sie Ihnen signalisieren, dass alles in
Ordnung ist, werden sie fortfahren
sich wachsam und vorsichtig in der Naehe von Fremden zu verhalten.
Aufgrund seines kurzen Fells und des ihm eigenen kaum spuerbaren Haarverlusts
bleibt der Ridgeback sauber und frei von Geruch. Einmal in der Woche striegeln,
ab und zu Baden, regelmaessige Ohrreinigung und Nagelkuerzen ist alles was
man tun muss, um ihn als gepflegten, angenehmen Hausgenossen zu halten.
Ridgebacks sind sogenannte "Menschenhunde".
Sie lieben es, ueberall dort zu sein, wo Sie sind
und wenn Sie es erlauben, krabbeln sie in Ihr Bett,
auf Ihr Sofa oder Ihren Lieblingssessel und sogar Ihren Schoss! Sie muessen
selbst entscheiden, was fuer Sie annehmbares Benehmen ist und den Hund dementsprechend von
Anfang an erziehen.
RR's sind recht einfach zu erziehen, wenn der Halter
sorgfaeltig vorgeht und
waehrend der Ausbildungszeit konsequent
eine bestimmte Linie verfolgt. Junghunde sollten am besten auf einen
bestimmten Bereich
des Hauses beschraenkt werden, wo man sie im Auge behalten kann.
Als aeltere Hunde koennen sie sich jedoch problemlos im ganzen Haus bewegen.
(Auszug aus der englischen
Originalversion :© RRCUS; freie Uebersetzung)
Als wir im Sommer 2003 das erste mal
bewusst einen Rhodesian Ridgeback gesehen und erlebt haben, haben wir uns nicht in den "Ridge"
verliebt, sondern in die gesamte, imposante und angenehme Erscheinung. Und
je mehr wir uns mit diesem Hund durch Buecher, Gespraeche, Erfahrungen von Zuechtern und dem Internet mit
diesem Hund beschaeftigt haben, um so mehr wurde uns klar, so ein Hund muss es
sein. Es
ist unser erster Hund und daher ist es auch eine Huendin. Man sagt, das waere
problemloser ;-)Doch
ob nun Ridgeback oder Ridgeless, wie ihn einige gerne nennen. Fuer
uns ist es einfach nur ein toller Hund, und wir hoffen, das wir ihn mit Hilfe
unserer Zuechter Heike
Overhage und Markus Schmidt, einer guten Hundeschule und sehr viel Liebe und
Geduld so toll
erziehen, das er wirklich ein "echter" Rhodesian Ridgeback wird!
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